Kreisgruppe Uelzen

29. September 2011

GdP: Sonderzahlung jetzt wieder aufnehmen

Die frühere, schwarz - rote Bundesregierung hat im Jahr 2005 beschlossen, die Zahlung von 2,5 % Sonderzahlung ( Weihnachtsgeld )  für die Jahre 2006 bis 2010 aus Haushaltsgründen auszusetzen. Für das Besoldungsjahr 2011 war die Zahlung dieser ausgesetzten Sonderzuwendung wieder fest zugesagt. Entgegen der Zusage hat die jetzige Bundesregierung im Jahr 2009 beschlossen, die Aussetzung der zugesagten  Sonderzuwendung erneut, diesmal bis zum Jahr 2014 fortzuführen. Als Grund für die Fortführung der Aussetzung hat die Bundesregierung die internationale Finanzkrise geltend gemacht. Heute ist festzustellen, dass die damals befürchteten Auswirkungen aus der Finanzkrise in Deutschland nicht eingetroffen sind. Die Arbeitslosigkeit ist entgegen der Erwartungen nicht dramatisch angestiegen sondern weiter gefallen. Und die Steuereinnahmen (weiterlesen…)

5. August 2011

GdP: Jetzt hilft nur noch ein hartes Durchgreifen

Krawalle im DFB-Pokal

Berlin. Kein gutes Licht auf die begonnene Fußballsaison haben nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP), einige Begegnungen am letzten Juli-Wochenende geworfen. Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek: „Die Ausschreitungen sowohl in Berlin als auch in Hamburg machen deutlich, dass trotz aller Bemühungen Gewalttäter nicht davor zurückschrecken, Familienväter mit ihren Kindern und Polizeikräfte brutal anzugreifen.“
Hinlänglich bekannte Fußball-Chaoten, so Radek, ließen sich offenbar nur durch Stadionverbote vom Spielgeschehen isolieren. Radek: „Wir empfehlen, die Ausdehnung der Sportgerichtsbarkeit auch auf das Fanverhalten außerhalb der Stadien ernsthaft zu erwägen, um ein Signal an die Gewaltszene zu senden.“
Als dringend erforderlich betrachtet die GdP nach den jüngsten Ereignissen beim Spiel Dynamo Berlin gegen 1. FC Kaiserslautern eine Überprüfung der bei den Spielen eingesetzten Ordnerdienste.

“Brutale Angriffe”

Interview mit Dr. Hans-Peter Friedrich auf DFB.de

Jetzt mal “Klartext”

GdP – Direktionsgruppe Bundesbereitschaftspolizei legt Arbeitsfelder fest Seit der Darstellung der Studie „Klartext“ im Mai haben wir uns intensiv mit den Ergebnissen für den Bereich der Bundesbereitschaftspolizei beschäftigt. Die Ergebnisse wurden sowohl mit den Vertretern aus unseren Kreisgruppen wie mit den Dienststellenleitern der Bundespolizeiabteilungen und der Direktionsleitung besprochen. Für uns gilt es zunächst festzustellen, welche Problembereiche wir mit der Direktionsleitung auf  unserer Ebene konkret aufarbeiten können.  Ganz wesentlich für die Berufszufriedenheit erachten wir die Gestaltung der Arbeitszeit. Hier werden wir weiter auf eine Verbesserung der Planbarkeit freier Tage, insbesondere am Wochenende, drängen. Auch für flexiblere Arbeitszeitgestaltung, ausgerichtet auf die Bedürfnisse unserer Kolleginnen und Kollegen, wollen wir die Rahmenbedingungen verbessern. Die konkrete Ausgestaltung soll dann jedoch vor Ort durch die Kreisgruppen und Personalräte in den Abteilungen auf die örtlichen Verhältnisse abgestimmt erfolgen. Unbestritten unterliegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Bundesbereitschaftspolizei hohen Anforderungen und Belastungen. Wir müssen deutlich bessere Ausgleichsmaßnahmen schaffen. Daher wollen wir besonders im Bereich der Gesundheitsprävention Vereinbarungen mit unserer Direktion erreichen. Dabei werden wir auch versuchen, für unsere Tarifbeschäftigten und Verwaltungsbeamten Möglichkeiten für die Teilnahme am Dienstsport während der Arbeitszeit zu schaffen. 

Arbeitszufriedenheit hängt stark ab von Eigenverantwortlichkeit. Zentralisierung ist ein Negativschlagwort seit Beginn der Neuorganisation in 2008. Wir möchten Reglementierungen in unserer Direktion abbauen und Eigenverantwortlichkeit für unsere Kolleginnen und Kollegen erreichen. Ergebnisorientierte Steuerung darf nicht Selbstzweck sein. Sie ist auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Es muss Transparenz über Methodik, Ergebnisse und Leitungsentscheidungen hergestellt werden. 

Im Bereich der Personalmaßnahmen wollen wir auch zukünftig alle in unserer Verantwortung stehenden Möglichkeiten wie beispielsweise die direktionsinterne Tauschbörse nutzen, um heimatnahe Verwendungsmöglichkeiten zu eröffnen. Wir wollen die Interessen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch deutlich in das Personalentwicklungskonzept, das gegenwärtig im Bundespolizeipräsidium erarbeitet wird, einbringen. Dabei ist besonders die Bereitstellung von Anschlussverwendungen in der Fläche von großer Bedeutung. 

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele der wichtigste Faktor für eine hohe Berufszufriedenheit. Deshalb sind Leitungsentscheidungen aus unserer Sicht auch immer darauf zu überprüfen, welche Auswirkungen sie auf diesen Aspekt haben. Verbesserungen in allen hier genannten Handlungsfeldern wirken sich regelmäßig positiv auf die Ausgestaltung familiärer und beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten aus. 

Wertschätzung von Arbeit drückt sich nicht nur in freundlichen Grußworten, sondern auch in der Bewertung aus. Die Dienstpostenbewertung der Bundesbereitschaftspolizei steht in krassem Gegensatz zu dem sonst so oft geäußerten Lob für unsere vielfältige Aufgabenwahrnehmung. Hier muss auf allen Ebenen eine Angleichung an die Bewertung der Kolleginnen und Kollegen des Einzeldienstes erfolgen. Dass können wir nicht auf Direktionsebene erreichen. Wir werden uns aber deutlich in die Arbeit der Projektgruppe beim Bundespolizeipräsidium einbringen.Die Klartext – Studie zeigt weitere Handlungsfelder auf. Diese sind nicht auf Direktionsebene zu lösen. Wir möchten aber mit unseren Kolleginnen,  Kollegen und den Dienststellenleitern Lösungsmöglichkeiten entwickeln und diese in die Entscheidungsprozesse im Bundespolizeipräsidium und im BMI einbringen. Über unsere konkreten Schritte werden wir hier informieren. Wir werden ebenfalls in den  Personalversammlungen über Klartext und Folgen berichten und hoffen, dass wir dort noch weitere gute Ideen sammeln können.

23. Mai 2011

KLARTEXT 2010-Vorstellung der Ergebnisse der Studie bei der Direktionsgruppe Bundesbereitschaftspolizei in Fuldatal

Aktuell Drucken

Sven Hüber, stellv. Vorsizender des GdP-Bezirk Bundespolizei und Prof. Dr. Gerd Strohmeier (v.l.n.r.)

Sven Hüber, stellv. Vorsizender des GdP-Bezirk Bundespolizei und Prof. Dr. Gerd Strohmeier (v.l.n.r.)

Am 18. Mai präsentierte die GdP – Direktionsgruppe Bundesbereitschaftspolizei mit Herrn Prof. Dr. Gerd Strohmeier die Ergebnisse der Studie Klartext 2010 in Fuldatal. Eingeladen waren die GdP -Kreisgruppenvorsitzenden, die GdP – Fraktion des GPR, die Abteilungsführer und die Leitung der Direktion Bundesbereitschaftspolizei.

Der Direktionsgruppenvorsitzende Heinz Selzner stellte zu Beginn klar, dass es nicht darum ginge, Verantwortungsträger an den Pranger zu stellen. Ziel sei es, sich sachlich mit den Ergebnissen der Studie – und damit auch mit den Aussagen unserer Kolleginnen und Kollegen auseinander zu setzen und Handlungsfelder für den eigenen Verantwortungsbereich festzulegen. Es muss ein klares Ziel für Dienststellenleiter und Personalräte sein, die Berufszufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu verbessern.

Prof. Strohmeier und der Hauptpersonalratsvorsitzende Sven Hüber stellten die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung für den Bereich der Bundesbereitschaftspolizei dar. 732 GdP-Mitglieder aus unserem Direktionsbereich hatten an der Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse im Einzelnen können unter dem folgenden LINK nachgelesen werden. Hier sind unter anderem Auswertungen nach Dienstsparten eingestellt.

Für die Direktionsgruppe Bundesbereitschaftspolizei und dem Gesamtpersonalrat sehen wir als dringlichste Handlungsfelder die Verbesserung der Arbeitszeitbedingungen (bessere Planbarkeit) und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir haben mit Präsident Eichele vereinbart, dass wir eine sehr sorgfältige Auswertung der Studienergebnisse durchführen und Verbesserungsmöglichkeiten entwickeln werden.

Präsident Seeger: “Wir nehmen die Ergebnisse sehr ernst!” - Vorstellung der KLARTEXT-Studie in Potsdam

Potsdam. Am Mittwoch, dem 18. Mai 2011, traf sich die gesamte Führungsspitze der Bundespolizei zu einem besonderen Termin im Bundespolizeipräsidium. Der Präsident der Bundespolizei, Matthias Seeger, hatte die Vizepräsidenten, alle Abteilungsleiter, die Leiter der Direktionen und der Akademie, die Spitzen der Seelsorge, des polizeiärztlichen Dienstes, die Gleichstellungsbeauftragte, den Bezirkspersonalrat und die Schwerbehindertenvertretung nur wegen eines einzigen Themas eingeladen:  der Präsentation der Ergebnisse der Strohmeier-Studie “Kartext 2010″. Prof. Dr. Gerd Strohmeier von der TU Chemnitz und der stellvertretende GdP-Bezirksvorsitzende Sven Hüber stellten den Teilnehmern das Projekt und die Ergebnisse vor. Über mehrere Stunden zogen sich die Präsenation und die sehr intensive Diskussion der repräsentativen Befragung der Sozialwissenschaftler hin. (weiterlesen…)

27. April 2011

Spritnot bei der Bundespolizei

Berlin/Hilden, den 21. April 2011: Die massiven Haushaltseinsparungen als Folge der Finanzkrise und die hohen Spritpreise führen zu massiven Problemen bei der Bundespolizei. Bei polizeilichen Streifenfahrten der Bundespolizei werden inzwischen Fahrtstreckenbeschränkungen angeordnet, die nur bei konkreten Einsatzlagen überschritten werden dürfen.
Zudem werden verstärkt Fahrradstreifen angeordnet. “Dass bereits im Monat April des Haushaltsjahres der Spritverbrauch bei der Bundespolizei eingeschränkt werden muss, dass habe ich in meinen fast vierzig Dienstjahren noch nicht erlebt. Offensichtlich kommen die Folgen der Finanzkrise jetzt erst voll bei der Bundespolizei an.
Noch am 15. März 2011 hat die Bundeskanzlerin bei ihrer Festrede zum 60. Gründungstag der Bundespolizei gesagt, sie habe die Kenntnis gewonnen, dass man die Bundespolizei ordentlich ausstatten müsse.
Es muss doch möglich sein, dass man aus den Zusatzeinnahmen, die auch der Bund aus den hohen Spritpreisen erzielt, der Bundespolizei Geld zum notwendigen Tanken zur Verfügung stellt”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.

Aktuelle Pressestimmen:

Bild: Bundespolizei geht der Sprit aus

RP-online: Bundespolizei leidet unter Spritmangel

N24:Bundespolizei muss mit Fahrrad auf Streife

26. Januar 2011

GdP Klage erfolgreich: OVG Lüneburg entscheidet im Sinn der Polizeibeamtinnen und -beamten

Hannover, 25.01.2011: Heute hat das OVG Lüneburg dem Berufungsantrag in der von der GdP initiierten Musterklage stattgegeben.

Der Senat hat deutlich gemacht, dass die Differenzierung zwischen Einsatz- und Bereitschaftszeiten rechtswidrig ist. Die Polizeibeamtinnen und –beamten befinden sich während des gesamten Castortransportes im Einsatz und daher muss die Mehrarbeit, die in Bereitschaftszeit geleistet wird, vollständig in Freizeit abgegolten werden.

Das Gericht hat die Revision aufgrund der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtsfrage zugelassen.

Dietmar Schilff, stellvertretender Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei: „Das OVG Lüneburg hat eine Entscheidung für die Beamtinnen und –beamten, für den Arbeitsschutz und im Sinne der Familienfreundlichkeit getroffen. Endlich erfahren unsere Kolleginnen und Kollegen, auf den langjährigen Druck der GdP hin, mal wieder ein Zeichen von Wertschätzung. Wir erwarten, dass sich das Innenministerium an die Musterklagevereinbarung hält und das heutige Ergebnis auf alle Betroffenen überträgt.“

27. August 2010

Newsletter für Senioren & Interessierte

flyer-senioren_23_juli_2010.pdf

24. August 2010

GdP Mitglieder haben es BESSER. Seit August kräftige Verbesserungen im Rahmen der GdP Mitgliedschaft

Während viele noch überlegten, welcher Sonnenschutzfaktor am Ferienstrand der richtige sei, hat sich die Gewerkschaft der Polizei mächtig ins Zeug gelegt und die Leistungen der GdP-Diensthaftpflicht-Regressversicherung kräftig verbessert; denn hundertprozentige Sicherheit gibt es (weiterlesen…)

21. Februar 2010

Jetzt Mitglied werden………………..

Leistungen, die sich lohnen

Neben der Verbesserung der allgemeinen Arbeits- und Lebensbedingungen und der Förderung der beruflichen und kulturellen Belange der Angehörigen der Polizei gewährt die Gewerkschaft der Polizei folgende Leistungen, die im monatlichen Mitgliedsbeitrag enthalten sind:

  • Kostenloser Bezug der Gewerkschaftszeitung “Deutsche Polizei” Die Deutsche Polizei ist die Monatszeitschrift der GdP mit aktuellen Artikeln über die Arbeit der Polizeibeschäftigten und Infos zu tarif- und beamtenrechtlichen Entwicklungen. Für die Beschäftigten im Bundespolizei gibt es im Innenteil der Deutschen Polizei das “Bezirksjournal Bundespolizei”.
  • Rechtsschutz. Der GdP-Rechtsschutz wird gewährt bei Rechtsstreitigkeiten, die sich aus dem Dienst-, Anstellungs- oder Arbeitsverhältnis des Mitglieds bei der Polizeibehörde ergeben, sowie bei Rechtsstreitigkeiten, (weiterlesen…)

Nächste Seite »

Powered by WP and HDN